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STA62R
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Der digitale Einstand

Beitragvon STA62R » Do 24. Apr 2008, 15:30

Hallo Freunde,
nachdem der schon lange gehegte Wunsch nach einem vernünftigen Grafiktablett (das sich auch unter Linux ohne Einbußen verwenden läßt), in Erfüllung ging, die unter Linux immer noch notwendige Feinanpassung abgehakt ist, kann ich die ersten Produkte vorstellen.
Tablett: Wacom Intuos A4 oversize, da seriell, bei Ebay sehr günstig weil alle USB wollen, mich schreckt ja ein bißchen Bitklauberei nicht.
Als ersten Versuch habe ich eine Bleistiftzeichnung gescannt und zur Verwendung in Printshops für große Ausdrucke auf die Abmessungen 4000x6000 Pix, 600 DpI gebracht. Das sind dann schon ganz schöne Abmessungen, die sich auch mit 1 m Kantenlänge noch gut drucken lassen.
Ich verwende jetzt aktuell GIMP 2.4 (Vorteil: KOSTNIX, alle Neuerungen ebenso),unter Opensuse 10.3 weil ich mich als geborener "Gegenstromschwimmer" um keinen Preis mehr auf die B.G.- Schiene zwingen lasse, auch wenn es etwas Arbeit macht und das Hirnkastl beansprucht (soll ja nicht schaden, wenn man die Birne in Trab hält).
Komischerweise murren da Leute, die sonst irgendwelche Exotenkisten als Fortbewegungsmittel mit noch exotischerem Spritverbrauch fahren müssen, weil ihr Ego das nötig hat, nicht, wenn sie am PC in einen VW gesetzt werden, den ALLE fahren- weil-- Rückspiegel, Reifen und Benzin gibts nur für VW-- so ungefähr ist die Situation am digitalen Markt.
Und wer was Andres will, ist selber schuld und soll sehen, wo er bleibt (aber SO NICHT mit mir !!).
Genug der Vorrede:
clock.jpg


Mühselig war die "Putzerei" der weißen Flächen, mußte aber sein, weil die PC- Farben sonst aussehen wie ein Streuselkuchen.
Bei diesem Bild waren noch die einzelnen Striche des Bleistifts zu sehen, ich habs so gelassen, weil es seinen eigenen Reiz hat, wenn man den Urspruung erkennen kann.
Etwas später habe ich die Zeichnung "entbeint", auf eine größere virtuelle Leinwand gesetzt und am Rand ergänzt.
Die Farben und Effekte der ersten Kreation sind also keine ewig unverrückbaren Fakten, sondern, wenn ich meinen Rappel kriege, kann das mal ganz anders aussehen:
uhr.jpg

Ein bißchen sollte ich natürlich auch darüber sagen, was ich mir dabei gedacht habe:
Es sind Elemente- natürlich stilisiert- einer mechanischen Uhr verwendet, Unruh, Zeiger, Ziffernblatt- Teile usw.
Und was beschäftigt jemand, der leicht in die Jahre kommt, mehr als die Zeit, die irreversibel knapper und damit wertvoller wird?
Zu diesem Thema kommt bestimmt noch mehr (hoffe ich).
Bis dahin
Liebe Grüße
helmut
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Re: Der digitale Einstand

Beitragvon Margret » Mo 28. Apr 2008, 16:24

Hallo Helmut,

so ein Tablett ist schon eine feine Sache, und wie man sieht kommt bei Dir auch was schönes raus :)

Nicht nur das die Zeit immer knapper wird, sie vergeht auch immer schneller.
Jedenfalls kommt mir das so vor.
Ich freue mich darauf weitere Digis zu sehen.
Liebe Grüße Margret

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Die Malerei ist ein stumme Poesie, und die Poesie eine redende Malerei. Simonides von Keos


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